FAQ
Bevor Sie schreiben.
Die Fragen, die bei Automatisierung, KI und einer Ein-Personen-GmbH naheliegen, mit direkten Antworten.
Muss es gleich ein großes Projekt sein?
Nein. Der beste Einstieg ist oft ein einzelner Ablauf, der viel Zeit kostet, etwa das Abtippen eingehender Rechnungen. Läuft der zuverlässig, folgt der nächste. So sehen Sie früh, ob sich die Automatisierung auszahlt.
Macht die KI nicht Fehler?
Doch, deshalb vertraue ich ihr nicht blind. Jede Antwort muss ein festes Datenformat erfüllen und wird gegen Ihre vorhandenen Daten geprüft; was nicht passt, landet bei einem Menschen statt im System. Wo es darauf ankommt, bestätigt immer ein Mensch. Und wo feste Regeln reichen, braucht es gar keine KI.
Wohin gehen unsere Daten, wenn KI im Spiel ist?
Dahin, wo Sie es festlegen. Das Sprachmodell kann auf Ihrem eigenen Server laufen, dann verlassen Dokumente das Haus nicht. Oder es läuft als Cloud-Dienst mit Auftragsverarbeitungsvertrag, wenn Ihre Daten das zulassen. Welche Variante passt, kläre ich vor dem Start mit Ihnen.
Unser Code ist zu großen Teilen mit KI entstanden. Ist das ein Problem?
Nicht an sich. Zum Problem wird er, wenn keiner mehr erklären kann, warum er so ist, wie er ist. Dann lese ich ihn, sichere das Verhalten mit Tests ab und baue ihn um, bis Ihr Team ihn wieder versteht. Wie jede Übernahme beginnt das mit einem Review. Bestehende Codebasen habe ich unter anderem in Hausgerätesteuerung, Lizenzmanagement und Fahrzeug-Middleware weiterentwickelt.
Sie arbeiten allein. Was passiert, wenn Sie ausfallen?
Dann liegt nichts in einer Blackbox. Dokumentation, Tests und festgehaltene Architekturentscheidungen (ADRs) entstehen ab dem ersten Tag, und der Code liegt bei Ihnen. Ihr Team oder ein anderer Entwickler kann damit weiterarbeiten.
Arbeiten Sie vor Ort oder remote?
Vor Ort in der Region Stuttgart–Ulm, zum Beispiel für Workshops oder Tests an der Hardware, sonst remote. Ich arbeite auf Deutsch oder Englisch.
Was kostet das?
Ein Review hat einen Festpreis, der vor Beginn vereinbart wird. Projekte biete ich zum Festpreis oder nach Aufwand an, Verstärkung im Team nach Tagessatz. Ein konkretes Angebot bekommen Sie schriftlich nach dem Erstgespräch.
Werkvertrag oder Dienstvertrag?
Beides, je nach Aufgabe. Ein Werkvertrag schuldet ein Ergebnis und passt zu einem Review oder einer abgegrenzten Komponente; ein Dienstvertrag schuldet die Arbeit und passt, wenn ich Ihr Team bei klar umrissenen Aufgaben unterstütze. Vertragspartner und Rechnungssteller ist die Fiiso GmbH.
Wem gehört der Code?
Sie bekommen vertraglich die ausschließlichen, unbeschränkten Nutzungsrechte an dem Code, den ich für Sie schreibe. Das ist nach deutschem Recht die weitestgehende Form, denn das Urheberrecht selbst ist nicht übertragbar. Für eingebundene Open-Source-Komponenten gelten deren Lizenzen. Der Code liegt vom ersten Tag an bei Ihnen.
Wie gehen Sie mit vertraulichen Informationen um?
Auf Wunsch unterschreibe ich vor dem Erstgespräch eine Vertraulichkeitsvereinbarung, gern Ihre eigene. Ich arbeite in Ihrer Infrastruktur, Ihren Repositories und Werkzeugen, damit Code und Daten bei Ihnen bleiben.
Schließt die GmbH eine Scheinselbstständigkeit aus?
Nicht für sich allein. Nach einem Urteil des Bundessozialgerichts vom 20. Juli 2023 (B 12 BA 1/23 R) schließt eine zwischengeschaltete Ein-Personen-GmbH eine abhängige Beschäftigung nicht aus; entscheidend ist, wie die Zusammenarbeit tatsächlich gelebt wird. Deshalb kläre ich das vor dem Start mit Ihnen und unterstütze auf Wunsch ein Statusfeststellungsverfahren bei der Deutschen Rentenversicherung. Das ist keine Rechtsberatung.
Wofür sind Sie nicht der Richtige?
Für die rechtliche Bewertung und CE-Konformitätsbewertung Ihres Produkts, für die Rolle als Safety-Manager oder Assessor, für Webdesign und Marketingseiten und für ein großes Team auf Abruf. In diesen Fällen sage ich es Ihnen direkt, statt den Auftrag trotzdem anzunehmen.